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Mittwoch, 7. Januar 2026

Die Pigmente Ultramarinblau und Titanweiß


Hier geht es um schwierige Malprozesse mit Eitempera. Diese wird hergestellt aus einem Drittel ganzes Ei, einem Drittel Leinöl und einem Drittel Wasser. Geschüttelt entsteht eine Emulsion, die schnell verdirbt, daher kommen noch sieben Tropfen Nelken Öl hinein, dann hält sie etwas länger. Die Emulsion wird mit dem Pigment vermischt und diese einfache Art des Malens ist eine Herausforderung. Daher werde ich jetzt hier einiges notieren, denn ich stehe bei jedem Bild immer wieder vor vielen Fragen.

Wie macht man einen schönen Übergang von Weiss nach Blau?

Zuerst muss man eine gewisse Menge Emulsion mit dem Pigment Titanweiß vermischen und gut verrühren. Die Farbe soll nicht sehr flüssig, sondern eher so etwa wie dicke Sahne sein. Mit dem Pinsel tupft man weiß auf das Blau in der Mitte dichter am Rand lockerer.

Wenn das so nicht erwünscht ist, also wenn es nicht so bleiben soll, dann nimmt man etwas weiße Farbe mit dem Pinsel auf und übermalt es mit einem runden Fleck. Anschließend wird versucht, mit einem Küchentuch von innen nach außen einen Übergang von hell nach dunkler zu schaffen. Leider bleibt oft ein Rand sichtbar. Wenn das Weiß bereits etwas angetrocknet ist, lässt es sich nicht mehr mit dem Küchentuch verwischen.
Der Pinsel, am besten eignet sich Da Vinci 7467, wird ins Wasser getaucht und mit einem Küchentuch soweit abgetrocknet, dass er nur noch leicht feucht ist. Damit wird von innen nach außen mit vielen kurzen Strichen ein Übergang geschaffen. Danach auch noch von außen nach innen mit einem dunkleren Blau den Übergang modifizieren. 

Es handelt sich um eine Öl-Wasser Emulsion. Wenn sie länger steht, verdunstet Wasser, das dann nachgegeben werden muss. Ich mache das mit einer Sprühflasche.

Malen und die Farben auf der Leinwand vermischen, das geht so:
Den Pinsel wie vorhin beschrieben, feucht vorbereiten, dann in die Farbe eintauchen und auf dem Küchentuch abstreifen. Die wenige Farbe aufbringen und in einem Verlauf vermalen. Dabei immer wieder vom Küchentuch von der abstreiten Farbe ein wenig aufnehmen und aufbringen. Mischen bedeutet dabei, die weiße Farbe über die blaue malen und währenden Pinsel strichen miteinander so vermischen, dass dieser Verlauf von hell nach dunkel entstehen kann. Das ganze Verfahren ist sehr experimentell. Es lebt vom probieren. Jedes Pigment reagiert anders. Das ist ein weiteres Erfahrungsfeld.



Montag, 14. September 2020

Malen mit Pigmenten - Herstellung der Farbe

Wie malt man ein Bild mit Pigmenten?  Es gibt da viele Möglichkeiten. Eine davon erkläre ich jetzt hier. Wenn man schon im Besitz von Pigmenten ist, dann stellt man eine Eiemulsion her. Das ist ganz einfach. Man füllt ein Ei, die gleiche Menge Leinöl, und die gleiche Menge Wasser in eine Flasche und schüttelt dies zu einer Emulsion. Dann solltest du noch ein paar Tropfen Nelkenöl dazugeben, denn die Emulsion verdirbst sonst sehr schnell. Mit dieser Eitempera haben schon die alten Ägypter gemalt. Wenn sie getrocknet ist, hält das Bild Tausende von Jahren. Man muss natürlich auch lichtechte Pigmente dazu verwenden. Die Malweise unterscheidet sich von Ölmalerei und Acrylmalerei. Es ist nicht möglich mit einer hellen Farbe über eine dunkle zu malen. Das solltest du von vornherein beachten. Jetzt werden die ausgesuchten Pigmente mit der Eiemulsion vermischt: Man gibt etwas Pulver in ein kleines Gefäß, Emulsion dazu und verrührt dies. Die Farbe ist jetzt gebrauchsfertig.


Hier sind die Gläser mit den Pigmenten abgebildet, die Flasche mit der Eiemulsion und die Palette mit dem Vertiefungen für die Mischungen. Darin befinden sich Farben mit zwei verschiedenen Hauttönen.

Samstag, 4. Januar 2020

Zufallstechnik in der Malerei 3


Alles künstlerische hängt davon ab, ob man in de Lage ist anzufangen und sein individuelles Werk akzeptieren kann so wie es geworden ist. Die Beschreibung hier gibt nur Anhaltspunkte für ein individuelles Vorgehen. Keiner der Schritte soll oder muss so gegangen werden, wie hier dargestellt. Es ist besser an jeder Stelle seinen eigenen Weg zu suchen.

Hier wird die dritte Etappe einer Zufallstechnik in der Malerei beschrieben. Das Chaosbild ist soweit fertig und es folgt ein wichtige neuer Schritt. 
Man wählt eine Farbe, mit der man das ganze Bild übermalt und dabei nach Gutdünken bestimmte Stellen sichtbar lässt. Bei dieser Arbeit hier wurde versucht ein Gesicht zu kreieren. Der Vorgang beinhaltet einen ständige Entscheidungsprozess: Was übermale ich und was lasse ich sichtbar? Das ist ein sehr spannender Vorgang. 
Jetzt wird das Bild etwas statisch aussehen. Es ist ja noch nicht fertig. Zuerst werden die vor der Übermalung ins Bild eingebrachten Linien hervorgeholt. Welche Farbe usw.? Das sind alles individuelle Entscheidungen. Hier wurden die Farben, die im Untergrund liegen wieder aufgegriffen. Weiterhin fehlt es den übermalten Flächen an Bewegung. Ein Gesicht ist ja nicht statisch. Dazu wird die Farbe mit Weiß etwas aufgehellt und dann werden mit einem gröberen Pinsel bewegte Formen - ähnlich den Wasserstrudeln - aufgebracht.

Hier ist ein weiterer Zwischenstand zu sehen:


Zufallstechnik in der Malerei 4

Hier ist nun die letzte Etappe des Bildes mit Zufallstechnik. 
Nachdem Bewegung in die grauen Flächen gekommen ist, muss abgespürt werden was das Bild noch braucht: Hier waren es dunkle Akzente und zum Ausgleich der vielen Rundungen kleine Quadrate. Dies alles wird nach Gefühl vorgenommen. Dabei ist es aber sinnvoll nicht allzu viele Farben zu verwenden, also bei den einmal verwendeten Farben bleiben. Im Zuge dieses Malprozesses kommt dann der Punkt, an dem das Bild „sagt“: So, jetzt bin ich fertig.

Hier das Resultat:


Zufallstechniken in der Malerei 5

Neben der unter 1 bis 4 hier unter Zufallstechniken beschriebenen Vorgehensweise gibt es noch mehrere Möglichkeiten in dieser Art Bilder zu entwerfen. Z. B. macht man eine beliebige Skizze, die dann auf das Chaosbild, das eventuell schon Elemente enthalten kann, die mit dem Entwurf in Verbindung stehen, übertragen wird. Sämtliche Ideen können hier verwirklicht werden. In diesem Beispiel soll wieder ein Gesicht entstehen. Man überlegt sich also in welcher Art man das Gesicht skizzieren möchte und achtet dabei, dass das Bild möglichst einfach gestaltet wird, bzw. wenige Flächen hat. Hier soll als Durchblickchaos etwas Feuerartiges entstehen, das dann mit einem hellgrün abgedeckt wird. Diese Bilder entstehen in fünf Phasen:

1. Skizze
2. Chaos
3. Übertragen der Skizze und Lasur
4. Abdeckung mit Aussparungen
5. Gemalt auf der Abdeckung

Auf das fertige Chaosbild wird die Skizze mit einem kleinen Pinsel und halbdeckendem Weiß übertragen. 
Einiges kann jetzt mit wenig halbdeckendem Weiß übermalt werden, dabei orientiert man sich am Gesicht und dessen angelegte Formen. Anderes übermalt man mit Grün. 

Der gesamte Bildhintergrund kann jetzt lasiert werden. Dazu wählt man ein oder zwei wasserverdünnte Acrylfarben: Hier sind es Gelb und Rot.

Im weiteren Verlauf wird die Abdeckung mit hellgrün aufgebracht, wobei wieder einzelne Flächen ausgespart werden. 
Als Nächstes wird im Bild ein Hell-Dunkel Kontrast angelegt. Einige Formen des Gesichtes werden sehr hell, andere sehr dunkel. Dabei kann man sich an der aufgetragenen Skizze (Weiß , Dunkelgrün) orientieren. Die weißen Formen können plastisch herausgearbeitet werden, indem sie erstens an der Rändern mit dunklerer Farbe versehen werden und zweitens in der Form die Hintergrundfarbe, nämlich das Hellgrün wiederholt wird. 

Langweilige statische hellgrüne Stellen werden mit aufgehelltem Hellgrün und bewegten Pinselstrichen in Fluss gebracht. Ausgesparte Formen und Gebilde werden mit heller Farbe z.B. Gelb grob nachskizziert. 

Weiteres Vorgehen hängt immer davon ab, was bislang entstanden ist. Für jeden weiteren Schritt werden während des gesamten Malprozesses Entscheidungen auf der Grundlage des gerade sichtbaren Bildes verlangt. Es kommt der Zeitpunkt, an dem der Malende weiß, dass das Bild jetzt fertig ist.

Das ganze Bild lebt von der Farbe. Sie ist das Wichtigste. 

Hier das Zwischenstadium vor dem Übertragen der Skizze.



Freitag, 11. Oktober 2019

Dürers Melancholie - ein großer Zufall

So bin ich dazu gekommen, dieses Bild zu malen: Eines Tages sah ich in einer Zeitung dieses Bild von Albrecht Dürer, das Melancholie heißt und war fasziniert von einem Artikel, der die darin enthaltenen mathematischen Geheimnisse beschrieb. Ich war gerade in einer Lebenssituation, in der das Bild hundertprozentig passte, denn diese Niedergeschlagenheit gepaart mit Messitum kam in meiner Umgebung vor und berührte mich. Außerdem wollte ich schon lange mal ein schnelles Pastellbild malen. So entstand dieses Bild. Die Vorlage war wie gesagt Dürers Melancholie und ich wandelte es nach meinem Geschmack ab. Ich veränderte auch die Aussage ein wenig.


Wer dieses Bild mit dem Original vergleichen will, findet es problemlos auf Wikipedia. Nun kommt der große Zufall. Dieses ist eigentlich das einzige Bild, das ich auf diese Weise gemalt habe. Alle anderen meiner Bilder haben keine Vorlagen und andere Zugehensweisen. Heute lese ich in einem Vortrag von Rudolf Steiner (GA 217a) zufällig das Folgende: Rudolf Steiner hat sich über das Bild geäußert, er hat über die Lichtverhältnisse und über den Inhalt des Bildes gesprochen und hat jemandem, mit dem er darüber gesprochen hat empfohlen, es mit Farben zu malen. Natürlich in einer etwas anderen Weise, als ich es getan habe. Ich habe mich mehr vom Gefühl leiten lassen. Rudolf Steiner meinte man solle es aus dem Gedanken der Farbperspektive heraus malen. Gleichzeitig wurde mir dadurch noch eine andere Frage beantwortet, die ich schon länger mit mir herumschleppe. Sie lautet: Was bedeutet es aus der Farbe heraus malen? Das höre ich oft in anthroposophischen Künstlerkreisen, aber niemand erklärt es. Rudolf Steiner sagt kurz, dass die Farben leben und je nach Farbzusammensetzung tritt die eine Farbe hervor und die andere tritt zurück. Dazu gibt er Beispiele an, wie das entdeckt werden kann. In der Vergangenheit habe ich bereits in anderen Bildern Räumlichkeit mit Hell-Dunkel Kontrasten erzeugt, was allerdings nicht ganz das ist, was Rudolf Steiner in diesem Zusammenhang darstellt. Dieses bringt mich wieder auf eine neue Spur im Malen. Dies sollte ein Beispiel sein, wie der Zufall jedem Menschen zeigt (auch im Nachhinein) wie nah man an einer Sache dran ist und wie der Zufall dem Menschen seinen Weg in die Hände spielen kann. Man sollte nur mal in der eigenen Vergangenheit nachsehen, wieviele Zufälle es gegeben hat, die das Leben in eine andere Richtung geführt haben.

Montag, 28. Januar 2019

Sieben Gesichter

Das Video zeigt sieben Bilder im Format 500 x 600 mm, Acyl auf Leinwand. Die verwendete Abziehtechnik wird so gemacht: Man schneidet kleine Kartonstücke, die man als Pinselersatz verwendet und streicht die Farben damit auf die Leinwand. Dies kann nach bestimmten Vorgaben geschehen, aber auch frei nach Lust und Laune. Das Bild "Nachtcafé" beispielsweise, das hier im Film zu sehen ist, ist mit den Farben des gleichnamigen Bildes von Vincent van Gogh gemalt worden. Grundlage ist eines seiner Portraits. Originale der hier gezeigten Bilder im gesamtkunstwerk-mensch, Friedlinde Hüther: www.gesamtkunstwerk-mensch.de


Montag, 23. April 2018

Buddha, ausgestellt bei KUNST IM ZELT 2017


Dieser Buddha in Meditation entstand 2006. Gemalt wurde er mit selbst mit Hilfe von Pigenten hergestellten Temperafarben. Wenn man am Bild vorbei geht und den Blick darauf richtet, kann man unter den Lidern die Augen sehen.

Dienstag, 13. März 2018

Kalte und warme Farben

Wer malt, solle etwas über Kontraste wissen. Folgende Farbkontraste werden unterschieden:
1. Der Farb-an-sich-Kontrast
2. Der Hell-Dunkel-Kontrast
3. Der Kalt-Warm-Kontrast
4. Der Komplementär-Kontrast
5. Der Simultan-Kontrast
6. Der Qualitätskontrast
7. Der Quantitätskontrast
Diese Kontrastqualitäten können bewusst im Bild verwendet werden, nätürlich aber nur nach eigenem Geschmack und eigenen Vorlieben, denn das ist ja gerade das Individuelle im künstlerischen Schaffen.

Ich beschäftige mich jetzt hier kurz mit dem Kalt-Warm-Kontrast
1. Warme Farben liegen im Einflussbereich von Orange
2. Kalte Farben liegen im Einflussbereich von Blau
Durch Hinzumischen von Blau oder Orange kann man eine Farbe in den warmen oder kalten Bereich bringen. So ist es möglich, Abstufungen von einer warmen Farbe bis hin zu einer kalten zu schaffen, z.B. eine Farbreihe von warmem Orange bis hin zu einem kalten Rot. Oder man setzt Kontraste, indem man kalte und warme Farben nebeneinander malt. Will man Raum erzielen, so sollten die kalten Farben hinten und die warmen Farben vorne verwendet werden.
Es ist hiermit noch nichts über ein Motiv oder eine Idee für ein Bild ausgesagt. Wer also Lust bekommt, sich damit zu beschäftigen, der setzt die Angaben irgendwie um und postet das Bild auf der facebook Seite gesamtkunstwerk-mensch.

warme Farben

kalte Farben, bis auf Gelb 

Sonntag, 12. Oktober 2014

Sonntag, 4. Mai 2014

Wie Sonne....

Acryl, 2014, 50 x 60 cm


Ausstreichtechnik: Mit einem kleinen Kartonstück werden Farbtupfer, die aus der Tube auf die Leinwand gesetzt werden nach zwei Richtungen verstrichen. Am Ende werden mit der Farbe Grün und dem Pinsel einige Akzente gesetzt. Mit Acrylfarben ist viel einfacher zu malen als mit Tempera. Man hat ganz andere Möglichkeiten, da sie sehr schnell trocknet und auch übermalbar ist. Trotzdem, ich liebe die vorgefertigten Farben nicht so sehr. Ich sehe in ihnen immer irgendwelche leichten Schmutzanteile. Gerade habe ich im Atelier zwei Bilder nebeneinander stehen, da wird der Unterschied sehr deutlich. Aber mit Acrylfarben kann man sich auf einfache Weise gut ausleben.

Montag, 11. März 2013

Tina II

Aquarell, 105 x 150 mm, 2011.3


Die Aquarelltechnik bietet ganz besondere Möglichkeiten. Gegenüber der Temperamalerei ist sie vielseitiger und leichter zu handhaben, nicht nur in der Art und Weise des Farbauftrags. Die Werke sind allerdings, selbst mit den lichtechtesten Farben nicht so lange haltbar und der Künstler ist in der Farbwahl gegenüber der Arbeit mit reinen Pigmenten eingeschränkt. Bei allen Abbildungen sind die Farben nicht voll mit denen des Originals identisch. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind entweder erwünscht oder rein zufällig. Mehr zur Aquarellmalerei!


Samstag, 21. Januar 2012

Vogel


Ein Vogel steht für Leichtigkeit, Freiheit und er ist auch ein Symbol für die Seele.Vögel zeugen von dem Wunsch des Menschen, sich von der Erdenschwere abzuheben. "Die Sage vom Ikaros, der auf Flügeln der Sonne zu nahe kam und ins Meer stürzte, symbolisiert jedoch die Warnung vor der Hybris, der Missachtung der dem Menschen gesetzten Grenzen. Vogelgestaltig wird vielfach die entkörperte Menschenseele dargestellt....." (Knaurs Lexikon der Symbole, 1998, Seite 463)

Das ganze Bild zeigt die Erhebung zu einem höheren Dasein, in der die Sonne als wesenhafte Spendern allen Lebens erkannt wird. Die Ankh-Zeichen deuten dies an. Diese Zeichen findet man auch auf Darstellung im Alten Ägypten, z.B. bei Reliefs, die Echnaton und Nofretete zeigen.

Das Bild "Feuervogel" zeigt, wie aus der Herzgegend der liegenden Gestalt die Seele zu einer übersinnlichen Schau aufsteigt. Die Sonne wird in ihrer Spenderkraft erkannt. Der Feuervogel zeigt die Gefahr der Verbrennung durch Missachtung der Grenze des menschlichen Horizonts.

Donnerstag, 22. September 2011

Künstlermalpinsel

Da Vinci Künstlermalpinsel 7467 eignen sich hervorragend für die Temperamalerei. Sie sind fest genug, um die Emulsion zu verstreichen und sie ihren Eigenschaften entsprechend zu vermalen. In Mailand sind sie viel preiswerter als in Deutschland. Ich liebe sie.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Temperamalerei: Pinsel auswaschen


Bei der Temperamalerei werden die Pinsel mit handelsüblicher Kernseife ausgewaschen. Dies gelingt sehr gut, da die Farben wasserlöslich sind. Der Seifenrest kleben die Pinselhaare im Anschluss an die Reinigung ein wenig zusammen, so kann man sie mit den Fingern in Form bringen und so trocknen.

Montag, 16. Mai 2011

Kosmische Entwicklung


Das Aquarell "Kosmische Entwicklungen" zeigt Teile eines Entwicklungsgesetzes, die hier kurz beschrieben werden:
Eine Art, eine Weise zu denken und ihre Auswirkungen in den Handlungen der Menschen entwickelt sich und breitet sich aus. Irgendwann, vielleicht auf dem Höhepunkt einer dieser Perioden, hier grün, rot, blau dargestellt entsteht etwas völlig Neues, Anderes, das von der herrschenden Ansicht  verurteilt und angegriffen wird. Es setzt sich aber dennoch durch. Ein Beispiel dafür ist die Entdeckung der Tatsache, dass die Erde um die Sonne kreist durch Kopernikus. Diese Ansicht wurde damals als Teufelswerk abgelehnt. Heute ist dies eine allgemeine Wahrheit. Eventuell konzentrieren sich in der Konzentration und Erneuerung die Errungenschaften der Epoche, verleichbar mit der Samenbildung der Pflanze. Im Bild ist diese Verdichtung als Punkt in völlig anderer Farbe und sich ausbreitend als neue Art des Denkens, Fühlens dargestellt. Die reduzierte Darstellung stellt ein kosmisches Entwicklungsgesetz dar, das nicht nur an der Pflanze sondern auch in der Geschichte der Menschheit an Beispielen nachvollzogen werden kann.


Dieses und andere Aquarelle 

Sonntag, 27. März 2011

Nachtläufer


Erstaunter Blick eines Nachtläufers. Es handelt sich um eine Art Fantasieinsektenwesen, das durch die Nacht wandert.

Samstag, 4. Dezember 2010

Die Augen der Seele - schau mich an!

Auf das Bild klicken und sich anschauen lassen!

Blick - Detailaufnahme aus "Sinne und Seele", ein Gemälde zur spirituellen Welterkenntnis. Ein Beitrag zur lebendigen Auseinandersetzung mit Mensch und Welt.

Hier ein Blogeintrag zum Gemälde:

http://www.gesamtkunstwerk-mensch.de/F.Huther/Blog/Eintrage/2007/6/1_Sinne_und_Seele.html

Und hier noch das ganze Gemälde zur Bildung eigener Anschauungen.

http://www.gesamtkunstwerk-mensch.de/F.Huther/SinneundSeele.html

Donnerstag, 11. November 2010

geistigenahrung

Das Bild berichtet von der Aufnahme geistiger Nahrung. Der kleine Vogel nimmt aus einer Art Mutter einen Stoff auf. Dies soll etwas sein, was ihn erbaut und freut. Dieser Stoff erscheint dann wieder um das Ei herum, das das Vögelchen dadurch legen kann. Die Flügel sind grün, denn sie weisen auf das Irdische hin. Das Ei symbolisiert die Werke, die vollbracht werden. Das ganze Bild mit dem nach hinten offenen Raum zeigt Aspekte eines spirituellen Wegs.